Betriebssysteme Oracle Solaris 11- LDOM und ZFS Logical Domains und ZFS - ein starkes Team Die Ressourcenplanung von Test-, Entwicklungsrechner oder Schulungsservern stellt viele Administratoren bei der Umsetzung vor Probleme. Rechner und Server müssen immer wieder kurzfristig völlig neu aufgesetzt werden. Der Artikel zeigt, wie man un-ter Der Artikel richtet sich an Anwender und Administratoren, die Rechnerressourcen planen und diese Planungen umsetzen. Verwendung von Solaris Logical Domains (LDOM) und Zettabyte File System (ZFS) binnen weniger Sekunden eine beliebige Anzahl gleichartiger virtueller Server aus dem Datensystem einen Prototypen erstellen kann. Solaris Virtualisierung im Überblick Für die Sparc-basierten Solaris-Systeme stehen drei verschiedene Arten der Virtualisierung zur Verfügung: • Physikalische Domains bei den großen Memory, Netzwerk-Interface, Storage und sonstige Schnittstellen auf die virtuellen Maschinen verteilt werden. Diese haben jeweils ihre eigene Hardware und natürlich ihr eigenes Betriebssystem. Eine logische Domäne ist nach Definiton „eine diskrete logische Gruppierung mit ei-genem Sparc Enterprise Servern der M-Klasse • Logische Domäne bei den Maschinen Betriebssystem, eigenen Ressourcen und eigener Identität innerhalb eines be-stimmten der T-Klasse • Zonen / Container bei allen Solaris Computersystems“. Die logischen Domänen benutzen zum Zugriff auf die ihnen zugewiesenen Hardware-Ressourcen einen gemeinsam Hypervisor. Sie werden von einer „primären logischen Domäne“ aus er-stellt, Servern (inkl. Intel-Systemen) Diese Arten unterscheiden sich dadurch, wie stark die virtuellen Maschinen voneinander isoliert sind: Physikalische Domains haben einen oder mehrere Serviceprozessoren mit denen CPU, konfiguriert, gestartet und gestoppt. Zonen teilen sich das Betriebssystem, haben aber jeweils ihre eigene Sicht auf den Prozessbaum, eine eigene Benutzerverwaltung und 30 ORDIX News 4/2011